Vita

Wie es begann

Pferden laufe ich hinterher, seit ich denken kann. Wie in der Vita eines vermutlich fast jeden jungen Mädchens habe auch ich in einer Reitschule, ich sage es mal so, auf Pferden gesessen.

In den Sommerferien machten wir immer Urlaub auf dem Bauernhof und dort gab es auch ein Pony, dass wir Ferienkinder „reiten“ durften. DAS war lustig, denn wir spielten Cowboy und Indianer, den Pony-Express (Briefe schnell vom Kuhstall den Hang hinauf auf die Kuhweide bringen) und Springreiten. Ohne Sattel, da auf das dicke Tier keiner passte. Schon damals liebte ich Geschwindigkeit, teilte also meinen Eltern neunjährig mit, dass ich Jockey werden will. 

Mit etwa 10 Jahren kaufte ich mein erstes eigenes Pferd aber das war ein großer Fehler, wie ich im Nachhinein erkannte. Meine Eltern und ich hatten überhaupt keine Erfahrung in der Haltung von Pferden und verließen uns auf den Bauern, wo wir es hinstellten. Nun, Fridolin kam jeden Tag auf die Weide, auch im Winter aber nachts stand er in einer miefigen Box. Dass man Pferde nicht einzeln hält, wurde mir leider erst später klar. Wir machten also so ziemlich alles falsch, doch ich verdanke Fridolin eine wunderschöne Teenizeit. Hausaufgaben beim Pferd machen, wer kann das schon. Leider wurde Frido dann auch nur 7 Jahre alt- dämpfig! Ich denke noch oft an meinen treuen Freund.

Erste Ausbildung

17 jährig erfüllte ich meinen Traum mit der Ausbildung zur Pferdewirtin, Schwerpunkt Rennreiten. Ich wohnte am Stall meiner Lehrherrin und lernte eine Menge über Rennpferde. Toll fand ich, dass die Tiere hier tagsüber auf Paddocks kamen; zumindest die Stuten und Wallache.
Schnelle Galopps, mit jungen Pferden das erste Mal in die Startmaschine gehen, über die Rennbahnhindernisse fliegen, herrlich.
Mit den Rennpferden lebte ich nun die nächsten 7 Jahre, denn nach meiner Lehre zog es mich ich an verschiedene Ställe in Bremen, München, Marseille, Köln und Hoppegarten. Einige Rennen bin ich auch geritten und mein größter Erfolg war der Sieg mit Cracherl in einem Nachwuchsreiten. Ein tolles Gefühl!

Zweite Ausbildung

Mit der Geburt meines Sohnes überlegte ich, ein etwas geordneteres Leben zu beginnen und schulte zur IT-Systemkauffrau um. Regelmäßiges, ausreichendes Einkommen und geregelte Arbeitszeiten von Montag- Freitag.

Ohne Pferde geht es aber nicht daher kam Silvester 1991 eine Stute aus dem Galopprennstall in mein Leben.

Vita Daniela und Schrati im KleeblattmodusUm diese Zeit fand ich auch die Zeitschrift „Freizeit im Sattel“ und stellte meine Ex-Galopperin in den Offenstall. Mein kleiner Stall bekam 3 LAG Sterne. Was war ich stolz.

Dort kam 1998 auch Sonnentänzer zur Welt. Er sollte mein Derbysieger werden. Dieser Traum ist geplatzt aber er wurde ein zuverlässiger Kumpel für allen möglichen Quatsch.

Huf Vita

Nachdem ich mit der Hufpflege meiner Hühs nicht mehr zufrieden war, begann ich 2014 selbst zu lernen. Über ein Seminar bei Anna Jegercyk kam ich zur natürlichen Hufpflege und habe 2017 die Prüfung zur NHC-Barhufbearbeiterin bestanden.

Seit 2019 suche ich neue Herausforderungen in der Heilpraktikerschule.

Ich lege Wert auf einen respektvollen Umgang mit dem Partner Pferd und eine naturnahe Haltung. Für eure Fragen stehe ich sehr gern zur Verfügung.

 

Weiterbildung 2019

Weiterbildung 2018

  • Therapie im Bewegungsapparat mit Thomas Meffert (03.-06.05. und 04.08.-05.08. in Waldbrunn) Bericht
  • Verbandsweiterbildung in Würgau (16.-18.03.)
    • Eselhufe mit Thekla Friedrich
    • Goodsmith, alternativer Hufschutz mit Thorsten Kühn
    • „Biologische Medizin“ in der Praxis, bei Hufkrebs, Hufabszess und Hufrehe, Jan Beyer
    • Offenstallkonzepte – Paddock Trail mit Tanja Romanazzi
    • Anpassung Evo Boot, Julia Süttgen